Die Rohstoffbranche – Die „dreckigste Branche der Welt?“

Die dreckigste Branche der Welt muss sauberer werden!

Ja, es gibt eine Menge Probleme, die die Rohstoffbranche verursacht. Der Rohstoffabbau hat weitreichende soziale und ökologische Auswirkungen, die das Ökosystem der Erde bedrohen. Der Abbau von fossilen Brennstoffen, Metallen und Metallerzen ist immer ein Eingriff in die Natur. Und auch die in vielen Fällen sehr aufwendige Aufbereitung eines Rohstoffes hat Auswirkungen auf die Umwelt. Bodendegradierung, Wasserknappheit, die Abholzung der Wälder, der Verlust biologischer Vielfalt, Beeinträchtigung der Ökosysteme und Verstärkung des Klimawandels sind die Folgen.

Nehmen wir als Beispiel die sogenannten Seltenen Erden wie Cer, Yttrium, Europium, Lanthan oder Neodym. In der Industrie sind die heiß begehrt, denn für viele Hightech-Produkte sind sie unerlässlich. Man findet sie in Windkraftanlagen, Bildschirmen, Energiesparlampen, abriebfesten Autoreifen, leistungsstarken Elektromotoren, Smartphones, Notebooks, Solaranlagen … also eigentlich fast überall. In der Natur kommen die Seltenen Erden allerdings nie in reiner Form vor, sondern nur in Verbindung mit anderen Stoffen. Man spricht daher von Erzen. Zum Trennen werden chemische Verfahren genutzt, deren Abfallstoffe häufig sehr giftig sind.

Neue Ideen und Lösungen für den Wandel

Gleichzeitig zählen Korruption, Kinderarbeit, Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen, fehlender Arbeitsschutz in oft illegalen Minen zu den sozialen Folgen bestimmter Bereiche der Rohstoffindustrie. Diese Missstände sorgen dafür, dass die Branche “als dreckigste” der Welt bezeichnet wird. Die gute Nachricht ist, es gibt Antworten, Ideen und Lösungen. Aber noch nicht genug und noch nicht global umgesetzt. Es muss neue Wege geben und neue Vernetzungen untereinander. Damit sich die besten Lösungen und Ideen miteinander verbinden und Großes bewegen können. Die Rohstoffbranche muss gemeinschaftlich handeln, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich nachhaltig transformieren.

Wir von pektogram möchten die Unternehmen bei dieser Transformation unterstützen und das Mindset der Old Economy verändern. Denn wir glauben daran, dass man die Welt nur verbessern kann, wenn auch die tradierten Branchen wirklich anders handeln (wollen). Der Fokus unserer Arbeit liegt auf den Bereichen Ökologie und Ökonomie. Hier können bereits kleinste Veränderungen eine große Wirkung für unseren Planeten erzielen – und damit für uns alle. Gemeinsam mit der Branche suchen wir nach den wirkungsvollsten Maßnahmen für eine bewusstere Nutzung der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen. So kann es uns gelingen, einen riesigen Impact in der “dreckigsten Branche der Welt” zu liefern.

Wir von pektogram möchten mit unseren Ideen für neue Geschäftsmodelle und Digitalisierung dabei helfen, die Rohstoffindustrie von innen heraus umzukrempeln. Denn hier liegt ein riesiges Potenzial, die Welt zu einem lebenswerten Ort für uns alle zu machen. Immerhin umfassen Rohstoffe mehr als ein Drittel aller Güter im Welthandel. Und weltweit gewinnen wir pro Jahr etwa 70 Milliarden Tonnen Rohstoffe. Allerdings läuft in dieser traditionellen Branche zu vieles noch nach alten Mustern. Dabei wird ein „Weiter-so“ künftig nicht mehr funktionieren. Besonders in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung muss sich schnell etwas ändern, damit die Branche zukunftsfähig wird und die gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, die ihr zukommt. Es gibt viele Hebel, die hier betätigt werden können. Und kleinste Veränderungen in der Rohstoffbranche werden schon einen riesigen Impact auf unseren Planeten und unsere Gesellschaft haben. Davon sind wir überzeugt. Langfristig wird keine Gesellschaft mehr auf dem Planeten existieren, wenn Wirtschaft und Natur nicht im Einklang sind. Fangen wir also an, uns zu verändern.

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pektogram GmbH